Hyperextension kaufen – Rückenstrecker & GHD

Welcher Hyperextension-Trainer passt zu deinem Training?

Wer eine Hyperextension kaufen möchte, sollte das Gerät passend zu Trainingsziel, gewünschter Trainingsposition und verfügbarem Platz auswählen. Hyperextension- und Rückenstrecker-Geräte ermöglichen kontrollierte Streckbewegungen und können je nach Bauart zusätzlich für Übungen für Gesäß, Beinrückseite und Rumpf eingesetzt werden.

Bei motion sports findest du klassische 45°-Hyperextensions, Glute Ham Developer und multifunktionale Bauch-/Rückentrainer für Home Gym und professionellen Trainingsbereich. Während eine klassische Rückenstreckbank auf eine klar definierte Trainingsposition ausgelegt ist, bieten GHD- und Multifunktionsgeräte zusätzliche Übungsvarianten und teilweise unterschiedliche Einstellmöglichkeiten.

Achte bei der Auswahl besonders auf Trainingsposition, Verstellmöglichkeiten, maximale Belastbarkeit, Polsterung und Anpassung an die Körpergröße. Wer das Gerät regelmäßig oder mit zusätzlichem Widerstand nutzen möchte, sollte außerdem auf eine stabile Konstruktion und ausreichend Trainingsreserven achten.

Hyperextension, Rückenstrecker und Glute Ham Developer im Vergleich

Worauf solltest du beim Kauf einer Hyperextension achten?

Eine Hyperextension sollte nicht nur stabil stehen, sondern sich auch an deine Körpergröße, Trainingsposition und gewünschte Übungsausführung anpassen lassen. Besonders wichtig sind Trainingswinkel, Verstellmöglichkeiten, Polsterung, Belastbarkeit und die Frage, ob du ausschließlich Rückenstrecken oder zusätzlich Übungen für Gesäß, Beinrückseite und Rumpf ausführen möchtest.

45°, GHD oder variabel

Trainingsposition & Winkel

Die Trainingsposition bestimmt maßgeblich, wie sich das Gerät nutzen lässt. Eine klassische 45°-Hyperextension ermöglicht Rückenstrecken aus einer schrägen Position und ist besonders unkompliziert aufgebaut. Ein Glute Ham Developer arbeitet mit einer horizontaleren Körperposition und eröffnet zusätzliche Übungen für Beinrückseite, Gesäß und Rumpf.

Multifunktionale Geräte können darüber hinaus unterschiedliche Winkel oder Trainingspositionen ermöglichen. Überlege deshalb vor dem Kauf, ob du einen klassischen Rückenstrecker oder ein vielseitigeres Trainingsgerät möchtest.

Passend einstellen

Verstellbarkeit & Körpergröße

Damit eine Hyperextension sauber genutzt werden kann, müssen Polster und Fußposition zur Körpergröße passen. Entscheidend ist insbesondere, dass sich die Hüftpolster beziehungsweise Beinauflagen ausreichend verstellen lassen und der Körper in der vorgesehenen Position stabil gehalten wird.

Große oder kleine Nutzer sollten deshalb nicht nur auf die allgemeinen Gerätemaße achten, sondern auf den tatsächlichen Verstellbereich. Bei GHD-Geräten sind häufig zusätzlich Abstand und Position der Rollen beziehungsweise Fußplatte relevant.

Stabil positioniert

Polster & Körperfixierung

Die Polsterung beeinflusst wesentlich, wie komfortabel sich das Gerät bei wiederholten Sätzen nutzen lässt. Hüft-, Oberschenkel- und Beinpolster sollten ausreichend dimensioniert sein und den Körper stabil führen, ohne unnötige Druckpunkte zu erzeugen.

Bei klassischen Hyperextensions ist vor allem die Position der Hüftauflage wichtig. Bei einem Glute Ham Developer spielen zusätzlich Fußplatte und Rollen eine größere Rolle, weil sie den Unterkörper während verschiedener Übungen fixieren. Eine stabile Körperposition erleichtert eine kontrollierte Bewegungsausführung.

Für deine Belastung ausgelegt

Belastbarkeit & Rahmenstabilität

Die maximale Belastbarkeit sollte zu Nutzergewicht und geplantem Training passen. Besonders wenn du Hyperextensions später mit zusätzlichen Gewichten, Widerstandsbändern oder anderen Belastungen ausführst, sind ausreichende Reserven sinnvoll.

Neben dem angegebenen Maximalgewicht solltest du auch auf eine stabile Rahmenkonstruktion und ausreichend große Standfläche achten. Gerade bei dynamischeren GHD-Übungen oder höherer Zusatzbelastung sollte das Gerät möglichst ruhig und sicher stehen.

Mehr als Rückenstrecken

Übungsvielfalt & Zusatzwiderstand

Nicht jedes Gerät ist ausschließlich für klassische Hyperextensions gedacht. Je nach Bauform können zusätzlich Glute Ham Raises, Sit-ups, Crunches oder weitere Rumpfübungen möglich sein.

Einige Modelle bieten zudem Aufnahmen beziehungsweise Befestigungsmöglichkeiten für Widerstandsbänder. Das kann sinnvoll sein, wenn du die Belastung steigern möchtest, ohne ausschließlich mit zusätzlichen Hantelscheiben oder Kurzhanteln zu arbeiten. Je vielseitiger du trainieren möchtest, desto wichtiger wird dieser Punkt.

Passend fürs Home Gym

Platzbedarf & Handling

Hyperextensions unterscheiden sich deutlich in ihren Abmessungen. Eine klassische 45°-Rückenstreckbank benötigt meist weniger Platz als ein großer Glute Ham Developer oder multifunktionaler Torso-Trainer.

Berücksichtige deshalb nicht nur die reine Stellfläche, sondern auch den Bewegungsraum rund um das Gerät. Transportrollen können bei größeren Modellen praktisch sein, wenn das Gerät innerhalb des Trainingsraums gelegentlich verschoben werden soll. Für kleinere Home Gyms kann eine kompaktere Bauform dagegen wichtiger sein als maximale Übungsvielfalt.

Hyperextension-Geräte im Vergleich: 45°, GHD & Multifunktion

45 Grad Hyperextensions bei motion sports kaufen

45° Hyperextension / Rückenstrecker

Die klassische 45°-Hyperextension positioniert den Körper schräg zum Boden und ist vor allem für kontrollierte Rückenstreckbewegungen ausgelegt. Durch die vergleichsweise einfache Konstruktion benötigt sie meist weniger Stellfläche als ein großer GHD und lässt sich besonders unkompliziert in ein Home Gym integrieren. Neben dem Rückenstrecker werden je nach Ausführung auch Gesäß und Beinrückseite in die Bewegung einbezogen.

  • Vorteile: kompakte Bauweise, klar definierte Trainingsposition, einfach einzustellen und sehr gut für klassische Hyperextensions geeignet.
  • Mögliche Nachteile: geringere Übungsvielfalt als GHD- oder Multifunktionsgeräte. Der Trainingswinkel ist je nach Modell fest vorgegeben.
  • Geeignet für: gezieltes Rückenstrecken, Home Gym, allgemeines Krafttraining und Nutzer, die ein unkompliziertes Gerät suchen.
  • Wann wählen? Wenn du hauptsächlich klassische Hyperextensions trainieren möchtest und Wert auf eine kompakte, direkte Lösung legst.
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Glute Ham Developer bei motion sports kaufen

Glute Ham Developer

Ein Glute Ham Developer, kurz GHD, verwendet eine andere Körperposition und eine umfangreichere Fixierung über Fußplatte und Polsterrollen. Dadurch lassen sich neben Rückenstreckbewegungen je nach Modell auch Glute Ham Raises, GHD Sit-ups und weitere Übungen für Gesäß, Beinrückseite und Rumpf ausführen.

Im Vergleich zur klassischen Hyperextension nimmt ein GHD meist deutlich mehr Fläche ein, bietet dafür aber auch mehr Möglichkeiten für ein vielseitiges Athletik- und Krafttraining.

  • Vorteile: große Übungsvielfalt, umfangreiche Einstellmöglichkeiten, besonders interessant für Training von Beinrückseite, Gesäß und Rumpf.
  • Mögliche Nachteile: größerer Platzbedarf und meist höherer Anschaffungspreis als bei einer klassischen Rückenstreckbank.
  • Geeignet für: ambitioniertes Krafttraining, Functional Training, Athletikbereiche und Nutzer, die mehr als klassische Hyperextensions trainieren möchten.
  • Wann wählen? Wenn du Rücken-, Glute-, Hamstring- und Core-Training mit einem Gerät kombinieren möchtest.
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Bauch-/ Rückentrainer bei motion sports kaufen

Multifunktionaler Bauch-/Rückentrainer

Multifunktionale Hyperextension-Geräte gehen über eine einzelne feste Trainingsposition hinaus. Je nach Modell lassen sich Trainingswinkel, Polsterposition und Übungsausführung verändern, sodass sowohl Rückenstreckbewegungen als auch verschiedene Bauch- und Rumpfübungen möglich werden.

Der ATX Torso Trainer ermöglicht beispielsweise Hyperextensions in unterschiedlichen Neigungswinkeln sowie weitere Übungen wie Crunches, Sit-ups und Beinheben.

  • Vorteile: mehrere Trainingswinkel, hohe Übungsvielfalt und kombinierbares Bauch-/Rückentraining.
  • Mögliche Nachteile: komplexerer Aufbau, höherer Platzbedarf und für Nutzer, die ausschließlich Hyperextensions durchführen möchten, möglicherweise mehr Funktionen als benötigt.
  • Geeignet für: vielseitige Home Gyms, Studios und Nutzer, die Rücken- und Core-Training auf einer Station kombinieren möchten.
  • Wann wählen? Wenn du möglichst viele Übungsvarianten und unterschiedliche Trainingswinkel mit einem Gerät abdecken möchtest.
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Hyperextension richtig einstellen und effektiv ins Training integrieren

Eine Hyperextension ist ein Trainingsgerät für kontrollierte Streckbewegungen der Hüfte und des Rumpfes. Neben dem Rückenstrecker werden dabei – abhängig von Körperposition und Ausführung – auch Gesäß und Beinrückseite beansprucht. Genau diese Kombination macht Hyperextension-Geräte sowohl für klassisches Krafttraining als auch für Functional- und Athletiktraining interessant.

Dabei ist Hyperextension nicht gleich Hyperextension. Eine klassische 45°-Rückenstreckbank konzentriert sich auf eine vergleichsweise klar definierte Bewegung, während ein Glute Ham Developer (GHD) zusätzliche Übungen für Hamstrings, Gesäß und Core ermöglicht. Multifunktionale Geräte wie ein Roman Chair beziehungsweise Torso Trainer können wiederum verschiedene Winkel und Übungspositionen miteinander kombinieren.

Welche Muskeln trainiert eine Hyperextension?

Bei klassischen Hyperextensions arbeitet vor allem die rückseitige Muskelkette. Dazu gehören insbesondere die Rückenstrecker, die Gesäßmuskulatur und die Muskulatur der Oberschenkelrückseite. Wie stark einzelne Bereiche beteiligt sind, hängt von der Einstellung des Geräts, der Hüftposition und der konkreten Bewegungsausführung ab.

Wichtig ist deshalb, Hyperextensions nicht einfach als reine „Rückenübung“ zu betrachten. Die Bewegung findet wesentlich über das Hüftgelenk statt. Wird der Oberkörper kontrolliert abgesenkt und anschließend wieder aufgerichtet, arbeiten mehrere Muskelgruppen der hinteren Kette zusammen.

Hyperextension richtig einstellen: Entscheidend ist die Hüftposition

Eine der wichtigsten Einstellungen betrifft die Position der Polster. Bei einer klassischen Rückenstreckbank sollte die Hüfte so positioniert werden können, dass die Bewegung frei über das Hüftgelenk ausgeführt werden kann. Sitzt die Auflage zu hoch oder zu niedrig, kann sich die Bewegung unnötig verändern. Deshalb ist eine ausreichende Höhenverstellung besonders dann wichtig, wenn mehrere Personen mit unterschiedlicher Körpergröße dasselbe Gerät nutzen. Die klassische ATX Hyperextension bietet beispielsweise eine 9-fache Höhenverstellung.

Bei einem GHD kommen weitere Einstellungen hinzu. Hier müssen insbesondere Fußplatte, Polsterrollen und Abstand zur Hüftauflage zur Körpergröße und zur jeweiligen Übung passen. Deshalb ist bei diesen Geräten nicht nur „verstellbar: ja/nein“ interessant, sondern wie umfangreich sich die gesamte Trainingsposition anpassen lässt.

Wie weit sollte man sich bei Hyperextensions absenken?

Bei Hyperextensions sollte nicht versucht werden, einen möglichst großen Bewegungsradius um jeden Preis zu erreichen. Entscheidend ist eine kontrollierte Bewegung, bei der Hüfte und Rumpf stabil geführt werden. Beim Aufrichten muss der Oberkörper nicht übermäßig weit nach hinten geführt werden. Eine starke Überstreckung der Wirbelsäule bietet keinen automatischen Trainingsvorteil. Sinnvoller ist es, die Bewegung kontrolliert bis zu einer stabilen Endposition auszuführen. Auch das Absenken sollte nicht einfach durch „Fallenlassen“ des Oberkörpers erfolgen. Je kontrollierter die exzentrische Phase ausgeführt wird, desto besser lässt sich die Belastung steuern.

Damit wird die Hyperextension von einer einfachen Auf-und-ab-Bewegung zu einer gezielt kontrollierbaren Kraftübung.

Rücken oder Gesäß stärker belasten – die Ausführung macht den Unterschied

Hyperextensions können unterschiedlich ausgeführt werden. Je nachdem, wie stark die Bewegung aus der Hüfte erfolgt und wie der Rumpf positioniert wird, kann sich der Trainingsschwerpunkt verändern. Wer stärker über die Hüftstreckung arbeitet, bezieht Gesäß und Beinrückseite intensiv in die Bewegung ein. Eine stärker rumpforientierte Variante verändert dagegen die Belastungsverteilung. Deshalb lohnt es sich, zunächst eine kontrollierte Grundtechnik zu beherrschen, bevor mit Zusatzgewicht oder schwierigeren Varianten gearbeitet wird. Die Einstellung des Geräts sollte dabei immer so gewählt werden, dass die Hüfte ausreichend Bewegungsfreiheit besitzt und der Unterkörper stabil fixiert bleibt.

Hyperextensions mit Zusatzgewicht steigern

Wenn klassische Wiederholungen mit dem eigenen Körpergewicht sicher beherrscht werden, kann die Übung schrittweise anspruchsvoller gestaltet werden.

Eine Möglichkeit ist zusätzliches Gewicht, beispielsweise eine Hantelscheibe oder Kurzhantel, die kontrolliert vor dem Oberkörper gehalten wird. Eine weitere Variante sind Widerstandsbänder, sofern das jeweilige Gerät entsprechende Befestigungsmöglichkeiten besitzt.

Dabei sollte die Belastungssteigerung nicht zulasten der Bewegungsqualität gehen. Gerade bei Hyperextensions ist es sinnvoller, zunächst Bewegungskontrolle, Wiederholungsqualität und stabilen Bewegungsumfang zu entwickeln, bevor deutlich höhere Zusatzlasten eingesetzt werden.

Was ist ein Glute Ham Raise?

Der Glute Ham Raise gehört zu den Übungen, die einen Glute Ham Developer klar von einer klassischen Rückenstreckbank unterscheiden. Dabei wird der Unterkörper am Gerät fixiert und der Körper kontrolliert über das Kniegelenk beziehungsweise die hintere Muskelkette bewegt. Besonders die Hamstrings und Gesäßmuskulatur werden dabei stark gefordert.

Der GHD ist deshalb nicht einfach eine größere Hyperextension. Er erweitert das Trainingsspektrum um Bewegungen, die mit einer normalen 45°-Rückenstreckbank so nicht oder nur eingeschränkt möglich sind. Gerade für Athletiktraining oder Nutzer, die gezielt die gesamte hintere Kette trainieren möchten, kann das ein wichtiger Grund sein, sich statt einer klassischen Hyperextension für einen GHD zu entscheiden.

GHD Sit-ups und Core-Training

Ein Glute Ham Developer kann je nach Konstruktion auch für GHD Sit-ups und weitere Core-Übungen eingesetzt werden. Dadurch wird aus dem Rückenstrecker ein vielseitigeres Trainingsgerät für die gesamte Körpermitte. Auch multifunktionale Bauch-/Rückentrainer verfolgen diesen Ansatz. Der ATX Torso Trainer kombiniert beispielsweise Hyperextensions mit weiteren Übungen wie Crunches, Sit-ups und Beinheben.

Für Nutzer, die nicht nur die hintere Kette trainieren möchten, sondern eine Station für Bauch- und Rückentraining suchen, kann ein multifunktionales Modell deshalb sinnvoller sein als eine reine Rückenstreckbank.

Hyperextension oder Roman Chair – gibt es einen Unterschied?

Der Begriff Roman Chair wird im Fitnessbereich nicht immer einheitlich verwendet. Häufig bezeichnet er Geräte, mit denen Hyperextensions beziehungsweise Rückenstreckbewegungen durchgeführt werden können. Teilweise werden darunter auch multifunktionale Bauch-/Rückentrainer verstanden. Für die Produktauswahl ist der Name deshalb weniger wichtig als die tatsächliche Konstruktion. Entscheidend sind:

  • Trainingswinkel
  • Polsterposition
  • Fußfixierung
  • Verstellmöglichkeiten
  • Übungen

Ein Roman Chair mit variabler Einstellung kann beispielsweise wesentlich mehr Trainingsmöglichkeiten bieten als eine einfache feststehende 45°-Hyperextension. Der ATX Torso Trainer wird selbst als Kombination aus Roman Chair und Hyperextension geführt und bietet mehrere Bauch- und Rückenübungen.

Hyperextension und Reverse Hyperextension sind nicht dasselbe

Eine Reverse Hyperextension sollte nicht mit einer klassischen Hyperextension verwechselt werden. Bei der normalen Hyperextension ist der Unterkörper fixiert, während sich der Oberkörper bewegt. Bei einer Reverse Hyperextension liegt beziehungsweise ruht der Oberkörper auf dem Gerät und die Beine werden bewegt. Beide Übungen betreffen Teile der hinteren Muskelkette, unterscheiden sich aber deutlich bei Bewegung und Gerätekonstruktion.

Hyperextension im Home Gym richtig planen

Eine klassische 45°-Hyperextension lässt sich meist relativ kompakt in ein Home Gym integrieren. Ein großer GHD benötigt dagegen deutlich mehr Stellfläche und zusätzlich ausreichend Raum für verschiedene Übungspositionen. Vor dem Kauf solltest du deshalb nicht nur die Außenmaße des Geräts betrachten. Entscheidend ist auch, wie viel Bewegungsraum vor und hinter dem Trainer benötigt wird.

Bei einem GHD kann beispielsweise Raum für horizontale Bewegungen, Sit-ups oder Glute Ham Raises erforderlich sein. Bei einer klassischen Hyperextension fällt dieser Bereich häufig kleiner aus.

Auch Transportrollen können bei größeren Geräten praktisch sein. Trotzdem sollte ein schwerer GHD nicht wie ein mobiles Kleingerät betrachtet werden – idealerweise erhält er im Home Gym einen festen Trainingsbereich.

Welche Hyperextension eignet sich für große Personen?

Für größere Nutzer ist nicht allein die Gesamtlänge des Geräts entscheidend. Wichtig ist vor allem, ob sich die Hüftauflage, Fußposition und gegebenenfalls der Abstand zwischen Polstern und Fußplatte weit genug einstellen lassen.

Eine hohe Anzahl an Verstellstufen kann ein Hinweis auf einen großen Einstellbereich sein, sagt allein aber noch nicht, welche Körpergröße tatsächlich komfortabel trainieren kann. Deshalb sollten bei sehr großen oder sehr kleinen Nutzern nach Möglichkeit die konkreten Einstellmaße beziehungsweise Herstellerangaben geprüft werden. Bei einem GHD ist dieser Punkt besonders wichtig, weil die korrekte Distanz zwischen Hüftpolster und Fußfixierung einen großen Einfluss auf die Trainingsposition hat.

Home Gym oder Studio – welche Konstruktion ist sinnvoll?

Im privaten Home Gym stehen häufig Platzbedarf, Preis und Vielseitigkeit im Vordergrund. Eine klassische Rückenstreckbank kann hier bereits vollkommen ausreichen, wenn vor allem Hyperextensions trainiert werden sollen.

In Studios oder stark frequentierten Trainingsbereichen werden dagegen häufig höhere Anforderungen an Rahmenkonstruktion, Verstellbarkeit und Belastbarkeit gestellt. Eine entsprechende Studio-Zertifizierung kann hier ein wichtiges Auswahlmerkmal sein. Mehrere Hyperextension- und GHD-Modelle im aktuellen motion-sports-Sortiment sind ausdrücklich für den Studioeinsatz klassifiziert; die ATX 45° Hyperextension ist beispielsweise nach EN 20957 Class S angegeben.

Wichtig ist dabei: Eine höhere Belastbarkeit oder Studio-Zertifizierung macht ein Gerät nicht automatisch zur besseren Wahl für jeden Home-Gym-Nutzer. Ein großes Profi-GHD kann technisch hervorragend sein und trotzdem unnötig viel Platz beanspruchen, wenn ausschließlich klassische Hyperextensions trainiert werden sollen.

Hyperextension sinnvoll mit anderem Rückentraining kombinieren

Hyperextensions trainieren vor allem die rückseitige Kette und ersetzen nicht sämtliche anderen Rückenübungen. Für einen vielseitigen Rückenbereich können sie beispielsweise mit Ruderbewegungen, Latzugübungen und freien Zugübungen kombiniert werden. Während Hyperextensions schwerpunktmäßig die Hüft- und Rumpfstreckung abdecken, trainieren Rows und Latzüge andere Bewegungsmuster des Rückens.

Damit eignet sich die Hyperextension besonders gut als Ergänzung innerhalb eines umfassenderen Rücken-Setups.

Alles was du wissen musst.

Hyperextension FAQ.

Ja. Eine klassische Hyperextension kann auch für Einsteiger geeignet sein, sofern sich das Gerät passend zur Körpergröße einstellen lässt und die Bewegung zunächst kontrolliert mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt wird. Wichtiger als ein möglichst großer Bewegungsumfang ist eine stabile Position auf dem Gerät. Für den Einstieg ist eine klassische 45°-Hyperextension häufig unkompliziert zu bedienen, grundsätzlich sollte die Auswahl aber nach Verstellbereich, Trainingsziel und gewünschter Übungsvielfalt erfolgen.

Die Begriffe werden häufig synonym verwendet, beschreiben aber nicht exakt dasselbe. Der Rückenstrecker bezeichnet zunächst die entsprechende Muskulatur beziehungsweise allgemein Geräte und Übungen für diesen Bereich. Eine Hyperextension ist eine konkrete Übungsform und zugleich die übliche Bezeichnung für Geräte, auf denen diese Streckbewegung ausgeführt wird.

Neben klassischen 45°-Hyperextensions gibt es beispielsweise auch größere Rückenstrecker-Maschinen mit geführtem Widerstand. Wer gezielt nach einer freien Hyperextension sucht, sollte deshalb auf Bauform und Trainingsposition und nicht nur auf die Bezeichnung „Rückenstrecker“ achten.

Eine Studio-Klassifizierung zeigt, dass das jeweilige Gerät für einen entsprechend vorgesehenen professionellen Einsatz ausgelegt und nach der angegebenen Norm beziehungsweise Geräteklasse geprüft wurde. Das kann insbesondere für Fitnessstudios, Vereine, Unternehmen oder andere gewerbliche Trainingsbereiche relevant sein.

Für ein Home Gym ist eine Studio-Zertifizierung dagegen nicht automatisch notwendig. Dort können Platzbedarf, Einstellmöglichkeiten, Belastbarkeit und Übungsumfang wichtiger sein. Entscheidend ist immer die konkret für das jeweilige Modell angegebene Zertifizierung – nicht allein die Bezeichnung „Studioqualität“.

Ja, sofern sich das Gerät ausreichend an unterschiedliche Körpergrößen anpassen lässt. Besonders wichtig sind Höhe und Position der Hüft- beziehungsweise Oberschenkelpolster sowie die Fußfixierung. Bei einem Glute Ham Developer kommen zusätzlich der Abstand zwischen Polster und Fußplatte sowie die Position der Rollen hinzu.

Wenn mehrere Personen dasselbe Gerät nutzen sollen, ist deshalb ein großer und einfach verstellbarer Einstellbereich wichtiger als bei einem Gerät, das dauerhaft für nur einen Nutzer eingestellt bleibt.

Das ist von der Konstruktion des jeweiligen Modells abhängig. Einige Hyperextension- und GHD-Geräte sind als freistehende Trainingsgeräte konstruiert, bei anderen können für bestimmte Einsatzbereiche zusätzliche Vorgaben zur Aufstellung oder Befestigung gelten.

Entscheidend sind deshalb immer die Montage- und Aufstellhinweise des Herstellers. Das Gerät sollte auf einem ebenen und ausreichend belastbaren Untergrund stehen und sich bei der vorgesehenen Nutzung stabil verhalten. Eine nachträgliche Bodenverankerung sollte nur erfolgen, wenn sie vom Hersteller vorgesehen beziehungsweise freigegeben ist.

Bestellung, Lieferung & Pflege.

Alles was du wissen musst.

Was sollte ich vor der Bestellung von einer Hyperextension beachten?

Prüfe vor dem Kauf die Gerätemaße, den verfügbaren Stellplatz und den benötigten Bewegungsraum. Besonders ein Glute Ham Developer benötigt mehr Fläche als eine klassische 45°-Hyperextension. Wenn mehrere Personen das Gerät nutzen, sollte außerdem der Verstellbereich zu den jeweiligen Körpergrößen passen.

Wie werden Hyperextension Geräte geliefert?

Je nach Größe und Gewicht kann die Hyperextension per Paketdienst oder Spedition geliefert werden. Größere GHD- und Studiomodelle können aus mehreren Packstücken bestehen. Die konkreten Angaben zu Versand, Lieferumfang und gegebenenfalls Speditionsversand findest du direkt beim jeweiligen Produkt.

Wie werden Hyperextensions montiert?

Die Geräte werden je nach Modell teilmontiert oder zerlegt geliefert und anschließend nach Montageanleitung aufgebaut. Stelle die Hyperextension auf einen ebenen und tragfähigen Untergrund und prüfe nach der Montage alle Schraubverbindungen und Verstellmechanismen. Eine zusätzliche Bodenbefestigung sollte nur erfolgen, wenn sie für das jeweilige Modell vorgesehen ist.

Wie sollten Hyperextensions Geräte gepflegt werden?

Reinige Polster, Griffe und Rahmen regelmäßig mit einem weichen, leicht feuchten Tuch und einem materialverträglichen Reinigungsmittel. Aggressive oder scheuernde Reiniger sollten vermieden werden. Kontrolliere außerdem in regelmäßigen Abständen Schraubverbindungen, Polster und bewegliche Verstellelemente.
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Noch unsicher, welche Hyperextension zu deinem Training passt?

Du bist dir noch nicht sicher, ob eine 45°-Hyperextension, ein Glute Ham Developer oder ein multifunktionaler Rücken-/Core-Trainer besser zu deinem Training passt?
Unser Team unterstützt dich gerne bei der Auswahl – telefonisch (08142/ 448666), per E-Mail oder direkt im Showroom. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für dein Vorhaben.